HALLO GENZ

INSIGHTS

Insights.

Hallo GenZ?!:
Insights in eine Generation aus Erster Hand.

Verfasser: Severin Rath

Generation Friday For Future. Generation Social Media. Generation Z. Keine Generation ist wie die andere, doch was macht die GenZ aus, wie unterscheidet sie sich von der GenY, welche Generationenkonflikte können dadurch entstehen und wie wirbt man sie überhaupt an? Fragen über über Fragen, wir geben Ihnen Insights aus Erster Hand.

Basics first. Wie tickt die Generation Z?

Die Generation Z ist eine unglaublich vielseitige Zielgruppe. Wohl keine Generation davor, hat ihr Leben so ungefiltert in das Internet gestellt. Gerne werden politische Inhalte, Meinungen oder auch Emotionen mit den Followern geteilt. Weiters ist diese Generation, durch die Überflutung von Inhalten auf „Fakes“ und Unwahrheiten sensibilisiert worden und scheut sich auch nicht diese öffentlich anzuprangern. Ein gutes Beispiel dafür ist das Instagram Profil „municwristbusters“. Auf diesem Account entlarven zwei junge Männer, Uhrenfälschungen von Promis und Influencer.

Generationenübersicht
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Babyboomer
1965-1965
Generation X
1966-1980
Generation Y
1981-1995
Generation Z
1996-2009
Generation Alpha
2010-2025
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Wie unterscheiden sich die GenY & GenZ

Besonders in Bezug auf das Arbeitsleben unterscheiden sich die beiden Generationen enorm. Wo die GenY auf „Work-Life-Balance“ und flexible Arbeitszeiten setzt, will die GenZ eine strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit wie auch feste Arbeitszeiten. Von den Arbeitgeber*innen erwartet sich die Generation Z, ein freundliches (kein familiäres) Umfeld, ein angemessenes Gehalt und vor allem Aufstiegsmöglichkeiten. Prägnant gesagt, die Generation Z ist im Vergleich zur Generation Y äußerst karrierefokussiert.  

Heutzutage arbeiten, in manchen Betrieben, mitteile bis zu vier Generationen gleichzeitig zusammen. Diese Ausgangssituation kann schnell zu Generationenkonflikten führen. Für Arbeitgeber*innen heißt es dann schnell einzugreifen, um die Effizienz im Unternehmen nicht zu verlieren. Eine sinnvolle Präventivmaßnahmen ist hierbei, auf eine offene und direkte Kommunikation zu setzen. Weiters sollten die „Alten Hasen“ den „Jungen“ einen Vertrauensvorsprung gewähren und nach gelungener Umsetzung eines Projektes Anerkennung zeigen. Dies motiviert nicht nur junge Arbeitnehmer*innen, sondern stärkt auch das Arbeitsklima.

Und wie erreicht man jetzt die Generation Z?

Die Generation Z liebt Persönlichkeiten. Jeden Tag sieht sie auf den Sozialen Medien, Influencer*innen die Einblicke in deren Leben geben. Unternehmen sollten keine langweilige „Karriere-Instagram-Profile“ anlegen, sondern die Gesichter der HR & Marketing Abteilungen zeigen. Durch persönliche Stories, IGTV und YouTube Videos wird dadurch langfristig ein einzigartige Employer Brand aufgebaut.